Amphibien

Ein Teichfrosch sitzt mit aufgeblasenen Backen zwischen Seerosenblättern im Wasser.

Was wir tun

In systematischen Kartierungen in und um Leinfelden-Echterdingen konnten wir seit den 1980er Jahren insgesamt 11 Amphibien- und 5 Reptilienarten nachweisen und ihre Laichhabitate erfassen. Auf dieser Grundlage ergreifen wir gezielte Schutzmaßnahmen in kritischen Bereichen:

 

Die wirksamste Schutzmaßnahme für Frösche, Kröten und Molche ist die Schaffung und Vernetzung geeigneter Laichgewässer. In den letzten Jahren konnten bereits eine ganze Reihe von Tümpeln durch NABU, Forst- und Stadtverwaltung neu geschaffen oder saniert werden.


Zur Unterstützung des Kammmolchs und des Laubfroschs schneiden wir Gehölze um ihre jeweiligen Laichgewässer frei und sorgen so für ausreichend Sonenlicht und Wärme. Damit soll der Laubfrosch eine echte Chance zur Wiederbesiedlung des Reichenbachtales bekommen.


Außerdem setzt sich unsere Gruppe aktiv für den Schutz und die Förderung der Gelbbauchunke ein. So haben wir über die gesamte Gemarkung Leinfelden-Echterdingen verteilt über 50 Betonwannen im Wald versenkt, die Rohbodenstandorte imitieren und so als Laichhabitate für die vom Aussterben bedrohten Tiere dienen.


Wir unterstützen auch Amphibien bei Ihren jährlichen Wanderungen zu ihren Leichplätzen: zum Beispiel durch Rettungseinsätze vor Ort oder durch den Einsatz bei der Stadtverwaltung für das Aufstellen von Schildern und das Sichern von Gullis mit Gittereinsätzen.

 

Neugierig geworden?

Hier finden Sie Informationen, wie Sie unsere Arbeit zum Amphibienschutz unterstützen können: